Das Zopfbacken hat sich in den letzten Jahren, um genauer zu sein, seit ich Mutter bin, immer mehr zu meiner Leidenschaft entwickelt. Einst lernte ich es von meiner Mutter.  Zu gut habe ich die Geräusche des Küchentisches in Erinnerung, die entstanden sind durch die regelmässigen Knetbewegungen und das Aufklatschen des Zopfteiges auf der Tischoberfläche. Zopfbacken ist für mich heute eine Art Meditation, wenn auch körperlich anstrengend, weil ich oft zu Unzeiten backe und das Kneten "ellbogenhydraulisch" erfolgt. Ich finde es einfach schön, so ein währschaftes Produkt aus regionalen Zutaten  zu machen, dabei ein paar Stunden für mich zu haben. Für vielerlei Anlässe durfte ich schon Zopf natur und Speckzopf backen und ofenfrisch liefern. Ich backe nur auf Bestellung.

Verwendete Zutaten:

  • Mehl aus Weizen vom Eppenberg von Familie Häusermann-Bisang (gemahlen in der Mühle Häusermann Seengen)
  • "Möuch ond Anke" aus eigener Produktion
  • Speckwürfeli aus eigener Schweinezucht, via Metzgerei Schwander in Walterswil